Selbstbestimmte Teilhabe ohne Ausgrenzung

Sozialpolitische Forderungen der Lebenshilfe Ostholstein zu den Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit

Arbeit

  • Jede/-r soll selbst entscheiden, wo er/sie arbeiten möchte!
    Dafür gibt es verschiedene Angebote / Möglichkeiten.
  • Jede/-r soll ernst genommen werden!
  • Jede/-r soll in seinem/ihrem Arbeits-Bereich gefördert werden!
  • Jede/-r soll mit seinen/ihren Fähigkeiten akzeptiert und respektiert werden!
  • Jede/-r soll Mitsprache-Rechte haben über die Arbeits-Platz-Gestaltung!
  • Jede/-r soll eine (Aus-)Wahl haben von verschiedenen Arbeits-Bereichen / Tätigkeiten!
  • Keine/-r soll überfordert werden!
    Aber: Jede/-r soll gefordert werden (Perspektive 1. Arbeits-Markt)!
  • Jede/-r soll 1x im Jahr gefragt werden, ob die Arbeit noch die richtige ist (z.B. PZG)!
    Veränderungen müssen möglich gemacht werden.
  • Jede/-r soll, so weit wie möglich, eigenständig zur Arbeit kommen!

Wohnen

  • Jede/-r soll selbst entscheiden, wo und wie er/sie wohnen möchte! 
    Wohn-Stätte, Wohn-Gemeinschaft, eigene Wohnung, …
  • Jede/-r soll so gefördert werden oder die Hilfe bekommen, die er/sie braucht, um so wohnen zu können (z.B. Trainingswohnen)!
  • Jede/-r soll Wohn-Alternativen kennenlernen können!
  • Jede/-r soll selbst entscheiden, wie stark die Eltern/Angehörigen mit unterstützen!
  • Jede/-r soll selbst entscheiden, wie sein(-e)/ihr(-e) Wohnung/Zimmer gestaltet ist!
  • Jede/-r soll Mitsprache-Recht haben, mit wem er/sie zusammenleben möchte!
  • Jede/-r soll Mitsprache-Recht haben, wer seine/ihre persönliche Bezugs-Person ist!
  • Jede/-r soll selbst entscheiden, wann und was sie/er essen möchte. Dabei hat jede/-r das Recht auf eine intensive Begleitung zum Thema gesunde Ernährung.
  • Jede/-r soll den Kontakt / Zugang zu Tieren bekommen, wenn eine eigene Haltung nicht möglich ist.
  • Alle Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Eingliederungshilfe / Teilhabe!
    Nur Pflege ist nicht ausreichend.

Freizeit

  • Jede/-r soll die Möglichkeit haben, an die Orte zu kommen, an denen er/sie seine/ihre Freizeit verbringen möchte (ÖPNV, Assistenz, …)
  • Jede/-r soll die Möglichkeit haben, an regulären, normalen Veranstaltungen inklusiv teilzunehmen (z.B. Vereine)!
  • Jede/-r soll die Wahl-Möglichkeit haben, was er/sie tun möchte in der freien Zeit!
  • Jede/-r soll willkommen sein bei Veranstaltungen.
    Keine gesellschaftliche Ausgrenzung!
  • Jede/-r soll Zugang haben zu Veranstaltungs-Kalendern in Leichter Sprache.
  • Jede/-r soll auch in den Ferien die Möglichkeit haben, an (normalen) Angeboten teilzunehmen.

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