Medienkompetenz für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Hörgeschädigte

Die Durchdringung der Welt mit digitalen Medien hat längst auch Menschen mit Behinderungen erreicht. Dies gilt für Menschen, die
– mit digitalen Helfern Einschränkungen im Alltag (teilweise) ausgleichen können oder,
– mit digitalen Helfern einer geregelten Arbeit nachgehen können,
– in Werkstätten arbeiten und ein Smartphone haben,
– in ihrer Freizeit den gleichen Herausforderungen und Versuchungen ausgesetzt sind, wie Menschen ohne Behinderungen, nur eben etwas anders.

Menschen mit Behinderungen sollen befähigt werden, sich Teile der digitalen Welt selbst zu erschließen. Deshalb haben sich Mitglieder des Netzwerks Medienkompetenz Schleswig-Holstein zusammen getan und verschiedene Angebote formuliert. Der strukturelle Rahmen dafür ist wie folgt:
– Grundsätzlich sollen keine neuen Hilfsstrukturen aufgebaut, sondern Angebote der inklusiven Medienbildung in vorhandene Strukturen eingebaut werden.
– Es werden für alle Angebote Kooperationspartner aus dem Bereich ehren-oder hauptamtliche Unterstützung von Menschen mit Behinderungen (z.B. Werkstätten, Lebenshilfe e.V., Förderschulen) gesucht.

Das Koordinationsbüro Medienkompetenz Schleswig-Holstein des OKSH
– koordiniert Aktivitäten,
– regt dort, wo regionale Lücken offensichtlich sind, zusätzliche Aktivitäten an,
– organisiert gegebenenfalls Fortbildungen,
– sorgt online, gedruckt und mit Multiplikatorentreffen für einen unterstützenden Informationsaustausch.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite Offener Kanal Schleswig-Holstein

Den Flyer finden Sie hier zum Download.

 

Zurück